Frankfurt 21.01.10. Trotz großer Einbrüche im Frachtgeschäft ist geplant, das Container-Terminal im Osthafen zu erweitern. Jedoch werde man zunächst abwarten, ob die Zahlen der umgeschlagenen Container weiter steigen, sagte Hafen-Geschäftsführer Ralf Karpa. Auf einen Aufschwung deuten jedenfalls die Erfahrungen des Terminal-Betreibers Wincanton hin.

Blick auf das Containerterminal Foto: Wygoda

Wir haben gegen Ende des vergangenen Jahres eine deutliche Aufwärtsentwicklung gemerkt“, sagte der Frankfurter Geschäftsführer Christian Eichmeier. Damit konnten aber die Verluste des übrigen Jahres nicht aufgefangen werden. Unterm Strich stand am Jahresende ein Minus von 7000 Standardcontainern. Wegen dieses Einbruchs muss Wincanton sogar Personal abbauen.

Vorgesehen ist, auf der anderen Seite der Schmickstraße zwei weitere Portalkräne zu bauen. Am Kai liegen bereits drei Eisenbahngleise, was es erleichtert, die Waggons mit den Containern zu Zügen zusammenzustellen. Die Erweiterung soll in zwei Stufen erfolgen.

Die Konkurrenz schläft nicht. In Mainz wird derzeit fleißig an der Erweiterung des Containerterminals im Rheinhafen gebaut. Auf die doppelte Umschlagmenge soll die Kapazität der Anlagen erhöht werden. wyg