FNP 8-4-2013¬† Ostend. Mit ‚ÄěUngewisse Wege“ hat Christel Koch (63) ihre zweite Aus¬≠stellung in der Frankfurter Malaka¬≠demie √ľberschrieben, Damit will sie den Betrachter auf ihren Weg mitnehmen, der sie durch ihre schwere Krankheit in eine ungewis¬≠se Zukunft f√ľhrt. ‚ÄěChristels Bilder sind sehr viel intensiver, beeindru¬≠cken durch ihre kr√§ftigen Farben und fordern den Betrachter auf, sich mit ihnen intensiv auseinan¬≠derzusetzen“, erl√§uterte der Leiter der Malakademie im Ostend, G√ľn¬≠ter Maniewski.

Christel Koch  Ausstellung 2013Christel Koch und Ihr Bild ‚ÄěAugenblick‚Äú in der aktuellen Ausstellung¬† Foto: Wygoda

Seit 1999 ist Christel Koch Sch√ľ¬≠lerin der Malakademie und ihre ak¬≠tuelle Schau ist nach 2006 die zwei¬≠te Ausstellung, die sie in der Akade¬≠mie pr√§sentiert. Dazwischen lagen Ausstellungen √ľber das Hohelied des Alten Testamentes oder √ľber ‚ÄěFrauen und Engel“. Das Thema ‚ÄěFrauen“ ist ihr durchg√§ngiges Mo¬≠tiv, sie malt Frauenbilder, in denen sie die Seelen der Frauen widerspie¬≠gelt und sie als M√ľtter, als Heilige,

als Huren, als G√∂ttinnen darstellt. ‚ÄěEs gelingt ihr in ihren Bildern die Zerbrechlichkeit, aber zugleich die St√§rke von Frauen, die am Ende sind, aber wieder aufstehen“ darzu¬≠stellen, sagte die stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin Rena¬≠te Wolter-Brandecker (SPD), die die K√ľnstlerin von Anfang an begleitet hat, bei der Er√∂ffnung.

‚ÄěIhre neuen Bilder zeigen andere Ausdrucksformen, intensivere Far¬≠ben herrschen vor, sie hat neue Mo¬≠tive gesucht“, erl√§uterte die Redne¬≠rin. Aus den aktuellen Bildern ist trotz ihrer intensiven Farbigkeit kein Optimismus zu erkennen, sie zeigen viel Wasser, Berge und Br√ľ¬≠cken, bei denen nicht zu erkennen ist, wohin sie fuhren, und Men¬≠schen, die vor der untergehenden Sonne schwimmen. wyg