Frankfurt. 17.11.2013  FNP     Mit einem Rekordumsatz von 593 Millionen Euro schloss der Bio-Lebensmittelhändler Alnatura das Geschäftsjahr (zum 30. September) ab. Wie Geschäftsführer und Gründer Götz Rehn berichtete, wurde das Vorjahresergebnis um 15 Prozent übertroffen. Alnatura wuchs damit stärker als der Bio-Markt insgesamt, der um sechs Prozent zulegte. Angaben zum Gewinn machte Rehn nicht. Nachdem im vergangenen Geschäftsjahr zehn Filialen eröffnet wurden, sollen nun mindestens zwölf weitere hinzukommen, unter anderem in Potsdam, Düsseldorf und Ravensburg. Zurzeit gibt es
80 Filialen in 40 Städten.

Der Geschäftsführer würde nach der ersten Alnatura-Filiale in Frankfurt gerne weitere eröffnen, „etwa im Ostend“. Allerdings sieht er keine großen Chancen in den ostdeutschen Ländern, da dort „der Bio-Boom nicht so angekommen“ sei. Die im letzten Geschäftsjahr begonnene Expansion in die Schweiz soll fortgesetzt werden. Dieses und nächstes Jahr steht die Eröffnung von neun Bio-Supermärkten in der Schweiz auf dem Programm.

300 Mitarbeiter stellte Alnatura im letzten Geschäftsjahr neu ein, womit sich die Gesamtzahl auf 2100 erhöhte. Für Rehn leisten seine Kunden „mit ihrer Nachfrage nach Bio-Produkten einen sinnbestimmten Beitrag zur Förderung dieser nachhaltigsten und zukunftsfähigsten Form der Landwirtschaft.“ Neben dem Umsatz erreichte auch die Zahl der Artikel im Sortiment mit 1100 einen neuen Höchststand. Im kommenden Frühjahr wird in Lorsch das bestehende Verteilzentrum des Unternehmens durch das weltweit größte Hochregallager erweitert, das ganz aus Holz gebaut wurde. wyg