Frankfurt. FNP ┬á 20.12.2013 Der Offenbacher Magistrat hat jetzt die Realisierung des Umbaus des Kaiserleikreisels in zwei Kreuzungen und den Bau und Umbau der Stra├čen zwischen Frankfurt und Offenbach beschlossen. Die Kosten sind auf rund 32 Millionen Euro veranschlagt.

Die Bauarbeiten sollen im ersten Quartal 2015 beginnen und rund zwei Jahre dauern. Nach der Beseitigung des Kreisels werden an der Strahlenberger Stra├če zwei neue Rampen zur Auffahrt auf die A 661 gebaut. Die s├╝dlich verlaufende Berliner Stra├če (Offenbach) wird unter der Autobahn durchgef├╝hrt, und im Westen wird die anschlie├čende Kaiserleipromenade bis zur Strahlenberger Stra├če ausgebaut, die auf Frankfurter Gebiet als Deutschherrnufer weiterf├╝hrt.

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Der Kaiserleikreisel Foto: Wygoda

Die Bereichsleiterin des Offenbacher Stadtplanungsamtes, Sigrid Pietzsch, r├Ąumte ein, dass den Autofahrern w├Ąhrend der Bauzeit ÔÇ×einiges zugemutetÔÇť werde. Doch werde in den weiteren Planungen ÔÇ×alles versucht, um den Verkehr so fl├╝ssig wie m├Âglich zu organisierenÔÇť. In einem Konzept seien sechs Bauphasen definiert worden. Die gr├Â├čten Behinderungen werden demnach durch den Bau der beiden s├╝dlichen Rampen f├╝r die Zu- und Abfahrten zur A 661 sowie durch einen notwendigen gro├čen Abwasserkanal in der Verl├Ąngerung der Berliner Stra├če erwartet.

Plan Kasierlei ohne Kreisel mit zwei KreuzungenPlan f├╝r den Umbvau des Kaiserleikreisels mit zwei Kreuzungen

Die ersten Planungen f├╝r das Projekt waren vor 20 Jahren von dem Frankfurter Architekten DW Dreysse nach einem st├Ądtebaulichen Wettbewerb erarbeitet worden. In der Folge beschlossen beide St├Ądte einen Rahmenplan, um den Stadtteil Kaiserlei gemeinsam zu entwickeln, da ihre jeweiligen Gemarkungsgrenzen das Gebiet durchschneiden. Im Zuge der Planungen f├╝r die neue Osthafenbr├╝cke hatte Offenbach darauf bestanden, dass die Stadt Frankfurt ihr bei der Realisierung dieses Projektes unter die Arme greift, da sie mit dem Neubau der Kaiserleikreisels finanziell stark belastet werde. Frankfurt hatte daraufhin durch einen Grundst├╝ckskauf und einen verlorenen Baukostenzuschuss mehr als 8,4 Millionen Euro in die Nachbarstadt ├╝berwiesen.┬á Der Kaiserleikreisel wird von t├Ąglich rund 24 000 Lastwagen und Autos genutzt zur Fahrt nach Offenbach, Frankfurt oder auf die A 661. wyg