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Frankfurt erhält 166 Millionen Euro aus Konjunkturprogrammen =

Frankfurt/Main (dpa/lhe) – 166 Millionen Euro fließen aus den Konjunkturprogrammen des Bundes und des Landes Hessen nach Frankfurt. Dies berichtete Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) am Mittwoch. Kämmerer Uwe Becker (CDU) sagte, die Stadtverwaltung habe bereits seit Dezember die passenden Projekte zusammengestellt.

Allein 107 Millionen Euro sind nach Angaben der Stadt für die Schulen vorgesehen. 1,2 Millionen Euro sind für Kindertagesstätten reserviert, 30 Millionen für Sporteinrichtungen und Soziales, 15 Millionen für Museen und Bürgerhäuser. Schuldezernentin Jutta Ebeling (Grüne) sagte, zusammen mit den städtischen Eigenmitteln könne sie in diesem Jahr insgesamt 236 Millionen Euro für Baumaßnahmen ausgeben.

Becker addierte zu den Konjunkturmitteln noch die 400 Millionen Euro hinzu, die der städtische Haushalt für Investitionen bereitstellt. So kam er auf 566 Millionen Euro, mit denen die Stadt die lokale und regionale Wirtschaft stärke.

«Frankfurt ist so gut aufgestellt, dass es die Krise besser meistern kann als viele andere Kommunen», sagte der Kämmerer. Deshalb stärke die Stadt ihr Potenzial, um aus der Krise wieder an die Spitze aufsteigen zu können. Notfalls sei Frankfurt bereit, «für ein oder zwei Jahre neue Schulden aufzunehmen, um bei Investitionen und der sozialen Infrastruktur keine Abstriche machen zu müssen», dpa da hx la yyhe nl ha 251535 Feb 09